manifesto for a european health union

Nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens

Markus Schneider

Im Mittelpunkt der gegenwärtig diskutierten Gesundheitsreform in Deutschland steht die Nachhaltigkeit der Finanzierung. Was versteht man unter Nachhaltigkeit? Wie nachhaltig ist die Finanzierung des Gesundheitswesens in Deutschland? Welche Möglichkeiten gibt es, Leistungsbedarf und Finanzkraft in Einklang zu bringen? Was können wir vom Ausland lernen?

Angesichts der Herausforderungen des demographischen Wandels hin zu einer immer älter werdenden Bevölkerung und der Globalisierung der Faktormärkte bedarf es grundsätzlicher Änderungen der Steuer- und Sozialen Sicherungssysteme. Wie kann die Versorgung von Dienstleistungen im Gesundheitswesen künftig ausreichend qualitativ und quantitativ gewährleistet werden, wenn das Einkommenswachstum der Steuer- und Sozialversicherungssysteme nachlässt und die Erwerbstätigkeit sinkt?

Die Studie wirft einen Blick auf unsere europäischen Nachbarn. Organisations- und Finanzierungsstrukturen der Gesundheitssysteme Europas im Hinblick auf die nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens werden untersucht. Anhand von Schlüsselindikatoren für die Entwicklung des Leistungsbedarfs und der Finanzkraft werden Möglichkeiten für stabile Finanzen aufgezeigt.

Als Vergleichsländer zu Deutschland werden jeweils zwei Länder mit Sozialversicherungssystemen (Frankreich und die Niederlande) und mit nationalen Gesundheitsdiensten (Finnland und Vereinigtes Königreich) sowie die Schweiz als Beispiel für ein über Kopfpauschalen finanziertes Gesundheitssystem einbezogen.

Die Studie wurde von der Hans-Böckler Stiftung gefördert.

Format 24x17, 104 Seiten, 23 Abbildungen, 5 Tabellen, broschiert, Augsburg 2006, EUR 19,--
ISBN 3-930077-18-3

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