Titel Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung
Datum November 2002
Auftraggeber Bundesministerium für Gesundheit
Kontakt Dr. Markus Schneider, Dr. Uwe Hofmann

Die Zulassung zur vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung soll gemäß §102 SGB V künftig auf Grund von gesetzlich festgelegten Verhältniszahlen erfolgen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die Institute NFO Infratest Gesundheitsforschung und BASYS beauftragt, hierfür die erforderlichen Datengrundlagen zu schaffen.

Die Ermittlung der Grundlagen für die "Bedarfsplanung in der vertragsärztlichen Versorgung", so der Titel des Auftrags, soll die Erarbeitung von Kriterien für eine ausgewogene Versorgung durch Vertrags(zahn)ärzte einschließlich der Feststellung von Über- und Unterversorgung enthalten, wobei ausländische Erfahrungen zu nutzen, und sofern übertragbar, einzubeziehen sind.

Die Erstellung des Gutachtens erfolgte in mehreren Schritten mit den an der Bedarfsplanung beteiligten Institutionen: Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Vertretern der kassenärztlichen (KV) und kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV) und Krankenkassen.

Aufbauend auf den nationalen und ausländischen Erfahrungen der Bedarfsplanung wurde ein Planungsmodell entwickelt und die für Deutschland verfügbaren Daten für das Planungsverfahrens recherchiert und aufbereitet. Die erforderlichen Datengrundlagen wurden in Zusammenarbeit mit ausgewählten KV´en und KZV´en in eine Datenbank eingestellt, die die erforderliche Flexibilität für die Berechnungen und Anpassung des Planungsmodells ermöglicht. Der Aufbau und die ersten Ergebnisse des Planungsmodells wurden auf einem Workshop Vertretern des BMG, des Sachverständigenrats, der Wissenschaft und ausgewählter ärztlicher Berufsverbände präsentiert und diskutiert. Die Kommentare und Anregungen aus diesem Workshop wurden in das Modell bzw. in den Endbericht des Gutachtens aufgenommen.

Der Endberichts des Gutachtens ist hier abrufbar.